Time abroad und das Heimweh

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Time abroad – ein Abenteuer liegt vor mir

3 Monate und 3 Wochen. Weg von Zuhause. Weg von allem Vertrauten. Eine neue Stadt. Ein neuer Job. Eine neue Wohnung. Neue Menschen. Eine andere Sprache. Das Abenteuer beginnt. Das Heimweh ist da.  Die Abenteuerlust auch.

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Heimweh – 4 Monate weg von Zuhause

Hallo ihr Lieben,

Scared to be lonely lautet der Titel eines Martin Garrix Songs. Der Titel, nicht das Lied an sich, brachte mich in meiner jetzigen Situation zum Nachdenken. Wieso? Weil ich mich gerade in den USA befinde und das für mehrere Monate, fernab von Zuhause. Fernab von allem Bekannten. Fernab von allem Gewohnten. Eine neue Wohnung. Eine neue Arbeit. Neue Kollegen. Eine neue Nachbarschaft.

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Im Rahmen meines Traineeprogramms habe ich die Gelegenheit vier Monate in den USA zu verbringen und dort die Arbeitswelt kennen zu lernen. Eine große Herausforderung, die mir wirklich viele Chancen bietet. Schließlich ist es immer spannend zu entdecken, wie ein anderes Land mit den gleichen Problemstellungen umgeht. Eine Sprache wirklich vor Ort zu lernen und neue Arbeitsweisen zu erlernen.

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Meine erste Woche in den USA ist nun vergangen und ich muss sagen, ich habe doch sehr unter Heimweh & Partnerweh gelitten. Nicht weil es mir nicht gefällt, nein die Stadt Providence ist wirklich schön, das Apartment ist gemütlich und im Apartmentblock gibt es wirklich alles was man braucht: Pool, Picknick/ BBQ Area, Fitness Center und und und. Auch auf der Arbeit ist es spannend, mich erwarten tolle herausfordernde Projekte und ich freue mich darauf.

Doch trotzdem schleicht sich da immer wieder dieses Heimweh ein. Die Sehnsucht nach Zuhause, die Sehnsucht nach den Menschen, die ich liebe. Und diese packt einen teilweise ganz unerwartet. Mitten in einer Recherche am Schreibtisch, als man sich auf einmal ganz einsam in einem großen Raum fühlt, beim Shopping in der Stadt, morgens beim Aufstehen – sie schlägt zu wann sie will. Schön, wenn es dank digitalem Zeitalter dann Skype gibt, denn die Menschen zusehen und zu reden lindert den Schmerz :). Doch das gute: das Gefühl ist nicht immer schmerzhaft! Manchmal bringt sie einen auch zum Lächeln, da man Menschen daheim hat, die man so liebt und weil man sich auf alles was mit ihnen vor einem liegt freut .

So war meine erste Woche ein Auf und Ab der Gefühle. Heimweh gemischt mit Einsamkeit, einem Gefühl der Neugier und Abenteuerlust und teilweise Überforderung. Ich bin auf jeden Fall gespannt von welchen Trips ich euch berichten kann – meine What-to-do Liste wächst auf jeden Fall fleißig! Und diese Woche soll das Wetter auch endlich schön werden, Meer ich komme :)!

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Was bedeutet ZUHAUSE eigentlich?

Das Heimweh hat mich zum Nachdenken gebracht – was macht ein Zuhause eigentlich aus? Ist es möglich hier ein neues Zuhause zu finden? Die Antwort für mich lautet nein, aber es ist möglich sich wohl zu fühlen und Spaß daran zu haben eine Zeit lang woanders zu leben, auf sich alleine gestellt zu sein. Aber immer mit dem Gedanken, dass es auch wieder schön ist Nachhause zurück zukehren, wo man eben nicht alles alleine meistern muss. Denn für mich macht ein Zuhause so viel mehr aus als eine schöne Wohnung, eine spannende Stadt und ein toller Job. Zuhause sind für mich die Menschen, die ich liebe. Vertrautheit. Das Gefühl der Geborgenheit. Das merke ich auch in meinem Sprachgebrauch, so benutze ich woanders selten das Wort heim, es ist mehr das „ich fahre jetzt wieder zur Wohnung“. Verrückt, da ich doch schon nach kurzer Zeit in Deutschland von zwei Zuhausen sprach, der Wohnung meines Freundes und meiner. Heimweh ist wohl einfach auch hauptsächlich die Sehnsucht nach den Menschen, nicht nach einer schönen Wohnung, seiner Landessprache oder ähnlichem. Zuhause ist wir – der Songtitel von Motrip trifft es da wirklich auf den Kopf!

Bald berichte ich euch über meine ersten Erfahrungen und Eindrücke hier, seid gespannt <3! Manches ist wirklich verrückt und man muss sich umgewöhnen, anderes ist toll und man kann da einiges lernen!

Alles Liebe, Mel

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ein Kommentar

  1. Schöne Bilder

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